Jump - Der Weg in mein neues Leben
Dieser Reisebericht ist für Dich! Er soll Dir Mut machen, Veränderungen in Deinem Leben für möglich zu halten – und vielleicht sogar der Anstoß für
Deinen eigenen Neustart sein.
Während ich schreibe, wird mir bewusst, wie viele Herausforderungen ich in den letzten Jahren gemeistert habe. Zeiten, in denen ich nicht mehr weiterwusste, mich
orientierungslos fühlte und fast kein Vertrauen mehr hatte. Und doch: Ich bin jedes Mal gestärkt daraus hervorgegangen.
Die Menschen, denen ich in den letzten 3,5 Jahren meine Geschichte erzählt habe, haben mich ermutigt, diesen Bericht zu schreiben – als Inspiration für andere. Für
alle, die wissen wollen, was mich dazu bewegt hat, meine Komfortzone in Rosenheim (Bayern) zu verlassen, und wie ich heute an einem wunderbaren Ort lebe – nach vielen Stationen auf dem Weg
dorthin.
Es war Januar 2021 – die Pandemie war in vollem Gange. An einem Morgen wachte ich mit einem klaren Gedanken auf:
„Verlasse bis spätestens Mitte des Jahres Deutschland. Es kommt schlimmer.“
Und wie wir alle wissen, kam es schlimmer.
Als freiheitsliebender und unabhängiger Mensch waren die Maßnahmen für mich kaum mehr nachvollziehbar. Noch mehr Einschränkungen wollte ich nicht hinnehmen. Doch
wie sollte ich mit diesem Gefühl umgehen?
Die Antwort kam schnell. Zwischen meinen Unterlagen fand ich einen Zettel mit der Frage:
„Was würdest Du tun, wenn Du wüsstest, dass Du nur noch ein Jahr zu leben hättest?“
Diese Frage hatte ich eigentlich für Beratungsgespräche aufbewahrt – nun traf sie mich mitten ins Herz.
Meine spontane Antwort: „Ich starte ein neues Leben und lasse alles los.“
Ich begann, mein Leben ehrlich und ungeschönt zu betrachten. Meine Kinder sind erwachsen, meine Ehe nur noch eine Zweckgemeinschaft, mein Beruf lag pandemiebedingt brach. Und doch hielt ich an allem fest – aus Angst, aus Gewohnheit, aus Sicherheitsdenken.
Ich stellte mir Fragen, die ich lange verdrängt hatte:
Lebe ich meine Talente? Verwirkliche ich meine Sehnsüchte? Entwickle ich mich weiter? Bin ich glücklich?
Die ehrliche Antwort: Nein.
Ich blieb in einer Ehe, aus Angst vor dem Alleinsein. Meine Kinder lebten ihr eigenes Leben, mein Beruf war kaum noch ausführbar. Was
blieb, war der Kontakt zu Geschwistern und engen Freunden – aber auch dieser reichte nicht, um mein Leben erfüllend zu gestalten.
Trotz aller Unsicherheiten spürte ich tief in mir den Wunsch nach einem anderen Lebensmodell:
Mehr draußen sein. Möglichst autark leben. Nicht nur zu zweit – aber auch nicht in einer großen Community.
Ich sehnte mich nach einem Ort der Ruhe. Nach Raum für Begegnung und Rückzug.
Mein Traum: Ein Heilungszentrum aufbauen, um mit meinem Wissen weiterzuarbeiten. Doch
Deutschland war dafür zu teuer – und die gesellschaftliche Entwicklung machte mir wenig Hoffnung.
Dann kam die Wendung: Meine engsten Freunde planten, nach Portugal auszuwandern. Eine Fügung – die Chance, nicht alleine ins Unbekannte aufzubrechen.
Ich sprach kaum Portugiesisch, hatte nur geringe Spanischkenntnisse, meine finanziellen Mittel waren begrenzt. Aber der Wunsch nach Veränderung war größer als meine
Ängste.
Und genau hier zeigte sich, wie wichtig es ist, mutig zu sein.
Ich konzentrierte mich auf meine innere Stärke. Und jedes Mal, wenn Ängste
hochkamen, richtete ich meinen Fokus auf das Leben, das vor mir lag.
In nur vier Tagen packte ich alles, was ich für mein neues Leben brauchte.
Mein Volvo-Kombi und die Dachbox waren bis zum Rand gefüllt. Dabei wurde mir klar, wie
wenig man wirklich braucht – und was im Leben tatsächlich zählt.
Ich wusste nicht, ob ich zurückkehren oder für immer bleiben würde. Aber ich war bereit, es herauszufinden.
Am 6. August 2021 begann mein neues Leben. Ich fuhr allein los – 1.200 Kilometer bis in die Schweiz.
Das erste Treffen mit meinen Freunden war in Frankreich
geplant. Im Auto überkam mich eine Welle der Traurigkeit:
All die Dinge, die ich mitgenommen hatte, waren das Ergebnis meines bisherigen Lebens. Wenig – und
doch essentiell. Und gleichzeitig fühlte ich mich frei.
Als hätte ich alten Ballast abgeworfen. Ich spürte Vorfreudevund nd eine tiefe, innere Sicherheit:
Ich kann meinem Leben vertrauen. Ich werde geführt – egal, was kommt.
So begann es – mein ganz persönliches Abenteuer.
Ein mutiger Schritt in ein unbekanntes Leben, getragen von Vertrauen, Hoffnung und der Gewissheit, dass ich bereit war.
Nun, was soll ich sagen? Meine Vision wurde Wirklichkeit. Heute schreibe ich dir aus silence.land, einem paradiesischen Ort für Rückzug, Wellness, Heilung oder einfach für einen erholsamen Urlaub. Hier habe ich meinen Platz gefunden, hier kann ich endlich meine Berufung in vollem Umfang leben.
Es fühlt sich an, als wäre ich aus einem tiefen Dornröschenschlaf erwacht. Endlich kann ich wieder verstärkt das tun, wonach ich mich so lange gesehnt habe: die Arbeit mit Gruppen. Natürlich biete ich auch intensive Einzelbetreuung vor Ort an. Und es gibt noch mehr gute Neuigkeiten – bald werde ich mein erstes Seminar in Portugal ankündigen!
Wenn du neugierig geworden bist und mehr darüber erfahren möchtest, wie ich meine Vision verwirklicht habe, dann schau gerne in meinen Blog. Dort teile ich alles über meine Reise ins Paradies.
Ich helfe Dir, mutiger zu sein – mit gezielter Traumatherapie und Schmerztherapie, psychologischer Beratung und energetischer Heilbegleitung. In akuten Fällen erhältst Du bevorzugt Unterstützung.
Bis bald – Até breve!
Herzliche Grüße, Martina Stier